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iPhone 18 Pro voraussichtlich mit gleicher Speichergröße wie Vorgängermodell

Die Preise für Speicher explodieren und treiben die Kosten für Hardware dramatisch in die Höhe. Im Juni sah sich Apple daher gezwungen, mit teilweise deutlichen Preiserhöhungen zu reagieren. Ausgenommen waren iPhones. Die Preisanpassung wurde von Apple aller Wahrscheinlichkeit nach nicht abgesagt, sondern lediglich auf die Einführung der Nachfolgemodelle verschoben. Deshalb stellt sich die berechtigte Frage, wie die Speichergrößen des iPhone 18 ausfallen werden. Ein neuer Analysten-Bericht meint jetzt die Antwort zu kennen: Sie beginnt bei 256 GB und bleibt damit innerhalb der Pro-Reihe identisch zum aktuellen Modell. Die Max-Version wird nicht erwähnt. Folgt man dem Muster der Vergangenheit, sind auch dort keine Veränderungen zu erwarten.


Höhere Preise wegen deutlich gestiegener Materialkosten
Gleichzeitig erwartet TrendForce – die Firma hinter dem Bericht – deutlich steigende Preise, ohne konkrete Zahlen zu nennen. Dieser Befund ist kein Geheimnis und liegt an den stark gestiegenen Materialkosten. Von satten 38 Prozent wird berichtet, mit dem Speicher als gewichtigsten Preistreiber. Vor einem Jahr noch lag dessen Anteil bei 10 Prozent. Aktuell liege er bei 34 Prozentpunkten – für das erste Quartal 2027 lautet die Prognose sogar 40 Prozent. Selbst Apple wäre nicht in der Lage, diesen Anstieg vollständig zu kompensieren, und müsste zumindest einen Teil dieser Kosten an die Kunden durchreichen. Es sei dennoch nicht geplant, den vollen Preisaufschlag auf die Käufer abzuwälzen, sondern zusätzlich Abstriche bei der Marge zu machen, um die höheren Kosten aufzufangen. Das Absatzvolumen solle so aufrechterhalten werden. Mit weiterhin 256 GB Speicher beim iPhone 18 Pro im Vergleich zum Vorgänger könnte man die Preisänderung aber zumindest unmittelbar nachvollziehen.

Auswirkungen nicht nur auf iPhones
Durch seine herausragende Profitabilität wäre Apple noch in einer relativ komfortablen Lage, verglichen mit anderen Smartphone-Anbietern. Diese werden es schwerer haben, ihre Preise durch Abstriche bei der Marge stabiler zu halten. Als Alternativen blieben dann nur deutliche Preiserhöhungen oder die Einstellung von Produkten. Der Bericht sieht ganz besonders das Einstiegs- und Mittelklassesegment als gefährdet an.

Kommentare

chrisha8912.08.26 16:31
Dafür doppelt so teuer. Woohooo.
0
gfhfkgfhfk12.08.26 17:04
chrisha89
Dafür doppelt so teuer. Woohooo.
Wenn man aktuell die Preise für ECC Speichermodule sieht, ist doppelt so teuer noch extrem günstig. Die Preise für ECC Module gehen durch die Decke. Die RDIMMs sind kaum noch zu bekommen – und dann mit massiven Preisaufschlägen. Wenn Du Glück hast, zahlst Du für einen 32GB RDIMM weniger als für eine iPhonePro 17.
+2
ttwm12.08.26 17:17
Einfach kein neues aktuelles iPhone kaufen, wenn man es nicht zwingend benötigt. Wenn man es zwingend benötigt, wahrscheinlich eher aus irgendwelchen beruflichen Gründen – da werden die Kosten über kurz oder lang eh an die Kundschaft durchgereicht. Privat reicht den meisten auch ein Vorgängermodell oder ein Gebrauchtes – wenn man denn wirklich zwingend (= altes iPhone ist wirklich zu alt für aktuelle Apps oder es ist defekt) ein neues benötigt…
+3
elscod
elscod12.08.26 17:51
Die Frage ist doch, welchen Anteil am Preis des iPhones der Arbeitsspeicher überhaupt ausmacht. Die 12GB RAM im iPhone 17 Pro werden nicht 40% des Gerätepreises definieren. Dann kommt natürlich der Flashspeicher dazu.

Im Prinzip wie bei Schokolade. Alle schieben das auf den hohen Kakaopreis. Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, macht Kakao im Durchschnitt nur 8% des Preises einer 100g Tafel aus. Klar, Energie ist teurer geworden etc. Rechtfertigt das dann trotzdem eine Preisverdoppelung binnen eines Jahres? Um ein Beispiel zu nennen... Nippon hat ewig 1,19€ gekostet, aktuell liegt der Preis bei 2,69€.

Wenn ich bedenke, dass Apple eh hohe Preise für Speicher verlangt, dürfte ein iPhone eigentlich nicht mehr als 10% im Preis steigen. Rein geschätzt, Pi * Bauchgefühl
+10
gfhfkgfhfk12.08.26 19:54
elscod
Die Frage ist doch, welchen Anteil am Preis des iPhones der Arbeitsspeicher überhaupt ausmacht. Die 12GB RAM im iPhone 17 Pro werden nicht 40% des Gerätepreises definieren. Dann kommt natürlich der Flashspeicher dazu.
Normales DDR5 RAM bekommt man als 5600MT/s für €12-14/GB im Versand. LPDDR5X RAM ist deutlich teurer, weil nVidia in den KI Servern GB200 und GB300 eine Kombination aus LPDDR5X und HBM3e Speicher verbaut. Bei den Server RDIMMs liegt man deutlich über €30/GB für kleine Module. Die großen Module sind unbezahlbar teuer.
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MacNu9212.08.26 20:46
@elscod: Genau das habe mir bei Schokolade auch gedacht. Weil eine Zutat, die 8% in Schokolade ausmacht, um 40% gestiegen ist, wurden die Preise fürs Gesamtprodukt um 50-70% erhöht. Und dann, als der Kakaopreis wieder stark gefallen ist, war an Preissenkungen natürlich überhaupt nicht zu denken.

Ich bin gespannt, ob die Speichermengen, die China jetzt auf den Markt wirft, die Situation entschärfen können. iPhones mit China-Speicher dürfen in die USA möglicherweise nicht zum Verkauf eingeführt werden. Aber wer sagt denn, dass Apple solche Speichermodule nicht für Märkte außerhalb der USA in iPhones verbauen kann?
+4
CJuser13.08.26 07:25
Mich würde in dem Zuge mal interessieren, ob die 2 TB Version vom 17 Pro Max auf nennenswerte Stückzahlen gekommen ist.
+1
elscod
elscod13.08.26 09:01
gfhfkgfhfk
elscod
Die Frage ist doch, welchen Anteil am Preis des iPhones der Arbeitsspeicher überhaupt ausmacht. Die 12GB RAM im iPhone 17 Pro werden nicht 40% des Gerätepreises definieren. Dann kommt natürlich der Flashspeicher dazu.
Normales DDR5 RAM bekommt man als 5600MT/s für €12-14/GB im Versand. LPDDR5X RAM ist deutlich teurer, weil nVidia in den KI Servern GB200 und GB300 eine Kombination aus LPDDR5X und HBM3e Speicher verbaut. Bei den Server RDIMMs liegt man deutlich über €30/GB für kleine Module. Die großen Module sind unbezahlbar teuer.

Ich bezweifle stark, dass Apple als Großabnehmer auch nur annähernd solche Preise bezahlt. Ich kann mir gut vorstellen, dass du das ganze um eine Dezimalstelle nach links bewegen kannst.

Alleine die iPhone 17 Modelle wurden seit Markteinführung über 130 Mio. mal verkauft. Und dann kommt noch der ganze andere Rest dazu. Die paar GB RAM sehe ich in Verbindung mit Apple fast als Cent-Artikel. Der Flashspeicher wird seinen Preis haben. Ohne Knebelverträge mit seinen Lieferanten kann Apple auch nicht die Marge für die Aktionäre hoch halten. Und das Unternehmen hat gerade keine finanzielle Schieflage wegen der Speichrpreise. Also, gefühlt...
+2
UWS13.08.26 09:20
Apple wird seine Margenkalkulation für alle Produkte individuell vornehmen. Neben den Kosten (also Teile, Arbeit etc) zählt dabei in erster Linier der erzielbare Marktpreis, den auch Apple nicht beliebig steigern kann. Wenn man sich die Entwicklung des Konzerns in den letzten Jahren ansieht, sind sie darin offenbar ganz gut.

Sie werden ja wissen, ob der Kundenbedarf nach mehr als 256 GB wirklich so groß ist. Wenn Speicher teuer und knapp ist, kann es tatsächlich Sinn ergeben, den nicht in Upgrades, sondern in mehr Stückzahlen zu stecken - weil sie eben an einem weiteren verkauften iPhone mehr verdienen als an Speicherupgrades, die keiner haben oder bezahlen will.

Bei den Macs ist es ähnlich, der Mac Studio ist derzeit kaum zu bekommen, weil Apple den identischen Speicher in seine MacBook-Upgrades stecken kann und dort pro Produkt mehr Marge erzielt.
There is no cloud…it’s just someone else’s computer.
+1

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